„Serengeti darf nicht sterben“

Der größte und älteste Nationalpark Tansanias erlangte seine Bekanntheit 1960 mit dem Dokumentarfilm „Serengeti darf nicht sterben“. Der Serengeti-Nationalpark mit einer Fläche von fast 15000 km² ist eines der größten Naturschutzgebiete der Welt. Der Name „Serengeti“ entstammt der Sprache der Masai und bedeutet „endlose Ebene“.

Weltbekannt wurde die Serengeti wegen ihrer riesigen Bestände an Huftieren und deren alljährlicher Wanderung. Sechs Millionen Gnuhufe setzen sich in Bewegung und mehr als 200.000 Zebras und 300.000 Thomson-Gazellen schließen sich dem Zug an.

Die Serengeti ist Teil eines riesigen Ökosystems.

Ngorongoro Krater

Etwa 25.000 Großsäuger bevölkern den Krater, darunter die höchste Raubtierdichte Afrikas. Besonders groß ist die Zahl an Zebras, Büffeln, Gnus, Elenantilopen sowie Grant- und Thomson-Gazellen. Sie werden gejagt von Löwen, Fleckenhyänen und Leoparden. Daneben gibt es im Krater unter anderem Elefanten und, ungewöhnlich in dieser Gegend, Flusspferde. Es existieren noch zwischen zehn und 15 Exemplare der bedrohten Spitzmaulnashörner, deren Population in den 1960er Jahren noch über hundert Tiere betrug. Die großen Tierwanderungen in der Serengeti führen auch durch den Ngorongoro-Krater.

Lake Manyara Nationalpark

Dieser Nationalpark ist 330 km² groß (200 km² davon nimmt der See ein), ist Wildreservat seit 1957 und Nationalpark seit 1960. Der Nationalpark liegt auf dem Grund des Großen Grabenbruchs und ist Heimat vieler Vögel und Säugetiere wie Impalas, Gnus, Zebras, Giraffen, Flusspferden und eine Menge kleinerer Tiere. Berühmt ist der Park für seine (Baum)-Löwen, die auf Akazien klettern und dort den größten Teil des Tages verbringen. Ganz bestimmt begegnen Ihnen hier auch Elefanten, Paviane und Meerkatzen.

Tarangire Nationalpark

Durch den Park fließt der Tarangire-Fluss, der ständig Wasser führt, sodass zur jährlichen Trockenzeit von Juli bis Oktober viele Tiere aus trockeneren Regionen einwandern, was die höchste Großtierdichte in Tansania nach dem Ngorongoro-Krater hervorruft. Die Landschaft besteht aus Grasland, besonders zu beiden Seiten des Flusses, offener Baumsavanne, dichtem Busch- und Waldland sowie Hügeln und Felskuppen mit spärlichem Bewuchs. Baobab-Bäume sind überdurchschnittlich häufig anzutreffen.

Der Park ist Lebensraum für Tarangire-Nationalpark Steppenzebras, Streifengnus, Impalas, Wasserböcke, Kleine Kudus, Afrikanische Büffel, Giraffen, Flusspferde, Warzenschweine, Löwen, Geparden, Leoparden, Hyänen, Afrikanische Wildhunde, Zebramangusten, Anubispaviane, Südliche Grünmeerkatzen

Kilimandscharo – das Dach Afrikas

Mit einer Höhe von 5.892 Metern ist der Kilimandscharo einerseits der höchste Berg Afrikas, andererseits ist er der höchste freistehende Berg weltweit. Dies ist wohl auch der Grund, dass rund 30.000 Menschen jährlich das „Dach Afrikas“ erklimmen wollen.

Seit 1987 ist der Kilimandscharo-Nationalpark UNESCO-Weltkurlturerbe.

Sansibar

Nach der Safari oder Kilimandscharo Bergtour ist Erholung am Strand angesagt. Die Gewürzinsel verfügt über komfortable Hotel. Sansibar spielte, als Drehscheibe und Hafen für Waren wie Gold, Elfenbein und Stoffen, eine wichtige Rolle für die Handelsströme des indischen Ozeans. Das ehemals unabhängige Sultanat wurde über Jahrhunderte vom arabischen Raum, speziell dem Oman beeinflusst. Der Islam ist noch heute die wichtige Religion, Touristen sollten dies berücksichtigen.

Reiseempfehlungen

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